Der neue OpenPrintTag von Prusa – Smarte Spulen, offener Standard
Offen gedacht, intelligent verbunden: Wir stellen Ihnen den Prusa OpenPrintTag vor!
Autor: Carsten Hemmerling
Quelle: Prusa Research
Vor einiger Zeit hat Prusa Research angekündigt, dass Sie „neue Wege finden wollen, um 3D-Drucker und Materialien noch smarter miteinander zu verbinden.“ Heute zeigen wir Ihnen, was das bedeutet.
Begrüßen Sie den Prusa OpenPrintTag – den offenen NFC-Standard für intelligente Filamentspulen.
Eine kleine Revolution auf der Spule
Mit dem OpenPrintTag startet Prusa Research ein neues Kapitel in der Welt des 3D-Drucks. Die Idee ist so einfach wie genial: Jede Spule erhält einen kleinen, programmierbaren NFC-Chip. Darauf sind alle wichtigen Informationen direkt gespeichert – Filamenttyp, Farbe, Restlänge, Chargennummer.
Das Beste: Der Standard ist offen, herstellerunabhängig und kostenlos nutzbar.
Das bedeutet: Jeder Hersteller kann eigene Filamente mit OpenPrintTag ausstatten.
Jeder Maker, jede Werkstatt und jede Druckfarm kann die Daten auslesen.
Und das alles funktioniert ohne Internetverbindung oder Cloud-Zwang.
Smarte Spule, smarter Workflow
Wenn Sie schon einmal das falsche Material in den Drucker gelegt haben, wissen Sie: Das kann Stunden kosten. Der OpenPrintTag beendet genau das.
Sobald die Spule aufgesetzt wird, erkennt der Drucker automatisch, welches Filament geladen ist – ob PLA, PETG oder ASA – und wählt das passende Druckprofil.
Das spart Zeit, vermeidet Fehler und sorgt für mehr Effizienz in der Produktion.
Gerade in Druckfarmen oder bei Dienstleistern macht das den Unterschied zwischen „funktioniert irgendwie“ und „läuft durchgängig sauber“.
Offen für alle – wirklich alle
Prusa Research stellt den OpenPrintTag nicht exklusiv, sondern komplett offen zur Verfügung.
Die Spezifikationen sind frei einsehbar, die Datenstruktur dokumentiert, die Schnittstellen beschrieben.
So kann jeder Hersteller, von kleinen Start-ups bis zu großen Materialproduzenten, eigene Spulen oder Systeme entwickeln, die kompatibel sind.
Damit wird ein Ziel erreicht, das viele Maker schon lange fordern:
Ein gemeinsamer, offener Standard für Smart Filament.
Neue Spule, neues Design
Zusammen mit dem OpenPrintTag führt Prusa Research auch eine neu designte Prusament-Spule ein.
Sie ist robuster, leichter, 3 mm schmaler und hitzebeständiger – perfekt geeignet für Trocknungssysteme oder Drucker mit geschlossenen Kammern.
Und natürlich: Der OpenPrintTag ist bereits integriert.


Quelle: PrusaResearch
Was bedeutet das für Sie?
Ob Sie als Ingenieur, Modellbauer oder Fertigungsprofi arbeiten – der OpenPrintTag macht den Alltag leichter.
- Kein Rätselraten mehr, welches Material auf der Rolle ist.
- Automatische Erkennung im Drucker oder Slicer.
- Einheitliche Datenstrukturen für Lager, Nachverfolgung und Dokumentation.
- Weniger Abfall, da die Spulen mehrfach verwendbar und die Chips neu beschreibbar sind.
So entsteht ein Ökosystem, das effizienter, nachhaltiger und zukunftssicherer ist.
Bereit für die Zukunft
Der OpenPrintTag ist mehr als nur ein NFC-Chip – er ist ein Bekenntnis zur Offenheit und Zusammenarbeit.
Er verbindet Hersteller, Anwender und Maschinen auf eine Weise, die den 3D-Druck smarter, transparenter und nachhaltiger macht.
Und das Beste: Die ersten Spulen mit integriertem OpenPrintTag sind bereits im Prusa E-Shop erhältlich.
Die Spezifikationen und Implementierungsbeispiele finden Sie auf openprinttag.org.
Offen. Einfach. Zukunftsweisend.
Das ist der OpenPrintTag von Prusa Research.